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Sehenswürdigkeiten in Berlin


Alexanderplatz

Alexanderplatz

Ein zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt in Berlin. Anlässlich des Besuchs des russischen Zaren Alexander Ende 1805 ist der Platz von König Friedrich Wilhelm III. auf „Alexanderplatz“ getauft worden. Im Volksmund kurz Alex genannt. Er liegt in Berlin-Mitte in der früheren Königsstadt. Auf dem Platz befindet sich die 1969 aufgestellte Weltzeituhr welche die Zeit aller Zeitzonen der Welt anzeigt und der Brunnen der Völkerfreundschaft.

Berliner Dom

Berliner Dom

Eigentlicher Name: „Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin“ ist eine evangelische Kirche auf der Nordseite der Spree (Museumsinsel). In der Gruft des Doms sind zahlreiche Mitglieder der Familie Hohenzollern bestattet. Anlässlich staatlicher Treffen und politischer Ereignisse in der BRD finden hier die Gottesdienste statt. Dieses kulturelle Bauwerk wurde im Krieg zerstört und 2002 vollständig renoviert.

Berliner Mauer

Die Berliner Mauer war während der Teilung Deutschlands mehr als 28 Jahre lang ein Grenzbefestigungssystem, um den Flüchtlingsstrom zu stoppen. Die Mauer war Bestandteil und markantes Symbol des Konflikts im Kalten Krieg zwischen den Westmächten (USA) und dem Ostblock (Sowjetunion). Vom 13.08.1961 bis zum 09.11.1989 trennte sie das Stadtgebiet in Berlin und Ost-Berlin. Ganz West-Berlin war von der Mauer umgebene westliche Insel, auch „Schaufenster der freien Welt“ genannt. Für die DDR-Grenzsoldaten galt im Fall des „ungesetzlichen Grenzübertritts“ der Schießbefehl. Die genaue Zahl der Todesopfer an der Mauer ist nicht bekannt. Eine Doppelreihe Pflastersteine erinnert an die Stelle, wo einst die Mauer stand.

Berliner Unterwelten

1999 wurde die historische Anlage unter Denkmalschutz gesetzt. In diesen Räumlichkeiten befindet sich auf vier unterirdische Etagen das „Berliner Unterwelten-Museum“. Die Ausstellung teilt den Besuchern aus der unterirdischen Perspektive die Entwicklung und Geschichte Berlins mit. Schwerpunkte sind u.a. Bombenkrieg, „Zwangsarbeiterkartei“, „Rohrpost“ und „Moderne Archäologie“, ergänzt werden diese durch eindrucksvolle Exponate und Farbfotografien von unterirdischen Orten.

Bernauer Straße

In der nördlichen Innenstadt gelegen ist sie nach der Stadt Bernau benannt. Ist ein Teil des Innenstadtrings und verläuft hauptsächlich entlang der Grenze zwischen den Ortsteilen Mitte und Gesundbrunnen. Von 1961 bis 1989 verlief ein Teil der Berliner Mauer auf der Südseite der Bernauer Straße. Eine Reihe von Fluchtversuchen und gelungenen Fluchten nach West Berlin wurden hier unternommen. Seit 1998 ist hier neben der Gedenkstätte der zentrale Erinnerungsort der deutschen Teilung.

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Das Tor am Pariser Platz ist ein 26 m. hoher, 65,5 m. breiter und 11 m. tiefer frühklassizistischer Natursteinbau aus Elbsandstein. Es wurde 1788 - 1791 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. von Carl Gotthard Langhans nach dem Vorbild der Propyläen zur Akropolis in Athen gestaltet und errichtet. Das Brandenburger Tor, nationales Symbol und das bekannteste Wahrzeichen, markierte die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin also zwischen den Staaten des Warschauer Paktes und der NATO. Es war bis 1989 ein Symbol des Kalten Krieges und danach der Wiedervereinigung Deutschlands.

Checkpoint Charlie

Bekanntester Grenzübergang zwischen 1961-1990 in Berlin war der Checkpoint Charlie, dieser wurde im August 1961 als Kontrollpunkt in Folge des Mauerbaus eingerichtet. Er verband in der Friedrichstraße den sowjetischen und den US-amerikanischen Sektor.

East Side Gallery

Die größte Open-Air-Galerie der Welt erstreckt zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof, an der Mühlenstraße. Nach dem Fall der Berliner Mauer bemalten diese auf einer Länger von 1316 m über 100 Künstler aus aller Welt. Es entstand eine einzigartige Sammlung aus poetischen und politischen Wandmalereien, die mittlerweile unter Denkmalschutz stehen. Das wohl berühmteste Gemälde ist der „Bruderkuss“ von Breschnew und Honecker.

Gedächtniskirche

Gedächtniskirche

Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Kirche, einst 113 m. hoch, wurde zwischen 1891-1895 nach Plänen von Franz Schwechten erbaut und steht am Kurfürstendamm im Ortsteil Charlottenburg. Die Luftangriffe vom 23.11.1943 setzten das Kirchengebäude in Brand, dieses führte zum Zusammenbruch des Dachstuhls und zum Abknicken der Spitze des Hauptturms, weshalb er von Berlinern umgangsprachlich als „Hohler Zahn“ bezeichnet wird. Die Siegermächte des Krieges überließen die Ruine ihrem Zerfall da sie den wilhelminisch-deutschen Nationalstolz widerspiegelte. Erst seit 1956 erhaltene Vorhalle ist heute ein Museum und Kriegsmahnmal.

Gedenkstätte Berliner Mauer

Gedenkstätte Berliner Mauer

Die Gedenkstätte erinnert an die Todesopfer an der Berliner Mauer und an die Teilung Berlins. Von der Bundesrepublik Deutschland wurde 1998 an der Bernauer Straße das nationale Denkmal errichtet und erweitert. An der Stelle befindet sich heute das Dokumentationszentrum Berliner Mauer, die Kapelle der Versöhnung, das Fenster des Gedenkens, und ein 60 Meter langes Mauer-Teilstück.

Gendarmenmarkt

Der Gendarmenmarkt im historischen Bezirk Mitte wird gerne als „schönster Platz Berlins“ bezeichnet. Das Konzerthaus ist zentrales Gebäude (ehemaliges Schauspielhaus), an der Nordseite vom Französischen Dom, auf der Gegenseite vom Deutschen Dom flankiert. Der Platz liegt inmitten des auf dem Reißbrett geschaffenen Stadtviertels Friedrichstadt.

Holocaust – Mahnmal

Holocaust – Mahnmal

Das Holocaust-Mahnmal ist für die unter der Herrschaft der Nationalsozialisten im Holocaust ermordeten Juden gedacht. Auf einer ca. 19.000 m² großen Fläche in der Nähe des Brandenburger Tores wurde das Bauwerk im Jahr 2005 fertiggestellt.

KaDeWe

Das „Kaufhaus Des Westens“ wurde am 27.03.1907 von Adolf Jandorf erbaut. Mit seinen 60.000 m² ist es das größte Kaufhaus Kontinentaleuropas. Eine besondere Attraktion ist die „Feinschmeckeretage“, welche seit 1978 die zweitgrößte Feinkostabteilung eines Warenhauses weltweit ist.

Ku´damm

Seit dem 16 Jh. existierende Straße ist mit seinen 3,5 km Länge die Lebensader der City-West. In den 80er Jahren des 19 Jh. wurde die Straße auf Initiative des Reichskanzlers Otto von Bismarck zu Ehren der Fürsten und Gräfe, die diesen Weg zwischen dem Berliner Stadtschloss und dem Jagdschloss Grunewald damals als Reitpromenade genutzt haben, zur Prachtstraße ausgebaut und in Kurfürstendamm getauft.

Museumsinsel

Museumsinsel

Eines der wichtigsten Museumskomplexe weltweit und somit im Jahre 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Sie beinhaltet unter anderem den Berliner Dom, das Alte und Neue Museum mit der weltberühmten Büste der Nofretete, den Lustgarten, das Bode-Museum, die Alte Nationalgalerie und das weltberühmte Pergamonmuseum!

Potsdamer Platz

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz strahlt „das moderne Berlin“ aus und ist ein Verkehrsknoten im Bezirk Mitte und zählt zu den markantesten und modernen Orten. Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Platz mit vielen sich kreuzenden Omnibus- und Straßenbahnlinien und der ersten Lichtzeichenanlage auf dem Kontinent einer der verkehrsreichsten Plätze Europas und ein politischer, sozialer und kultureller Treffpunkt. Der schnellste Fahrstuhl Europas bringt neugierige Besucher auf die Aussichtsplattform des Daimler-Chrysler Gebäudes, um ihm dort eine spektakuläre Aussicht über ganz Berlin zu bieten.

Reichstag

Reichstag

Das Reichstagsgebäude wurde 1884-1894 vom Architekten „Paul Wallot“ im Neorenaissance-Stil errichtet und ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Bis 1918 beherbergte er den Reichstag des Deutschen Kaiserreiches und später das Parlament der Weimarer Republik. Durch den Reichstagsbrand 1933 und Folgen des Zweiten Weltkriegs wurde das beschädigte Gebäude in den 60er Jahren in „moderner“ Form wiederhergestellt und gilt heute als „Touristenmagnet“.

Siegessäule

Siegessäule

Stand einst (von 1873), mit ihren 69 m. und 285 Stufen bis zur Aussichtsplattform, vor dem Reichstag, zur Erinnerung an die preußischen Feldzüge gegen Dänemark, Österreich und Frankreich. Das Nationaldenkmal der Einigungskriege steht nun seit 1939 auf dem Großen Stern im Tiergarten und ist denkmalgeschützt. Die krönende Bronzeskulptur der Viktoria an der Spitze wird von den Berlinern liebevoll „Goldelse“ genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wünschte Frankreich ihre Sprengung, die anderen Alliierten stimmten dagegen.

Zoologischer Garten

Zoologischer Garten

Der Zoo ist 340.000m² groß und beherbergt 1552 Tierarten. Das bedeutet, dass alleine auf dem Zoogelände ca. 14.000 Tiere leben und fast jeden Tag besichtigt werden können. Rings herum ist das Zentrum Berlins, der Kurfürstendamm, der gleichnamige Bahnhof (Zoologischer Garten), die Kaiser-Wilhelm Gedächtniskirche und viele weitere sehenswerte Objekte und Gegenden.